AlphaUVplus Passepartouts

AlphaUVplus® steht für
Passepartouts in Museumsqualität

AlphaUVplus® steht für Kartons aus alterungsbeständiger Alphazellulose deren Farben selbst bei hoher UV-Belastung nicht ausbleichen. Das gesamte Passepartout Programm ist säure & ligninfrei. Dies schafft die qualitative Grundlage für die Langlebigkeit kreativer Werke und Originale.

AlphaUVplus® steht für
Qualität "Made In Germany"

Das gesamte AlphaUVplus® Passepartout Programm wird in Deutschland gefertigt. Es unterliegt den höchsten Qualitätsanforderungen und besticht durch seine gleichbleibende Qualität. Als deutscher Hersteller können wir Ihnen somit auch Großproduktionen mit kurzer Lieferzeit anbieten.


Museumsqualität

Passepartouts der Marke AlphaUVplus® besitzen das Merkmal "Museumsqualität" und sind somit auch für wertvollste Originale geeignet.

  • Das gesamte Passepartoutprogramm besteht aus 100% reiner Alphazellulose
  • Säure- und ligninfrei
  • Alterungsbeständig nach DIN ISO 9706
  • Weltweit die höchste Beständigkeit gegen Ausbleichen der Farben
  • Der ph –Wert liegt bei ca. 8,5
  • FSC zertifiziert - der Umwelt zuliebe werden unsere Passepartouts ausschließlich aus nachhaltig produzierten Rohstoffen hergestellt
  • MADE IN GERMANY - die Passepartouts werden direkt bei uns im Hause gefertigt und verarbeitet
  • Die Passepartouts sind PAT geprüft ( Photographic – Activity –Test ) und sind somit für die Verwendung bei analogen Fotoabzügen und für die Archivierung in Museen zugelassen
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Soobsoo AlphaUVplus

100% Alphazellulose

Soobsoo AlphaUVplus

nachhaltige Rohstoffe

Soobsoo AlphaUVplus

Photo Activity Test

Soobsoo AlphaUVplus

in Deutschland gefertigt

Soobsoo AlphaUVplus

Museumsqualität




Wo liegt der Unterschied zwischen AlphaUVplus® Passepartouts und "White Core" oder "Zellulose" Passepartouts?



- Zellulose ist nicht gleich Zellulose -

Holzschliffzellulose (günstige Einrahmungsqualität – White-Core Kartons - Standardqualität)


Die einfachste und kostengünstigste Art an Zellulose zu kommen ist der sogenannte Holzschliff. Einfach ausgedrückt, man zerkleinert Holz zu feinsten Staub und verarbeitet diesen dann weiter.

Bei diesem Verfahren ist der Ertrag bei nahezu 90% des Ausgangsstoffes. Also sehr hoch. Leider werden bei diesem Verfahren die Zelluloseverkettungen erheblich beschädigt und das säurehaltige Lignin ist zu 100% vorhanden. Lignin ist in der Pflanze für die Stabilität der Zellwände wichtig, später beim Papier oder Karton wirkt es jedoch aufgrund seiner sauren Eigenschaften stark zersetzend.

Solange es sich um Zeitungspapier oder Verpackungskartonagen jeglicher Art handelt, ist dies nicht weiter von Belang. Im Gegenteil bewirkt das Lignin in den Kartonagen und billigen Papieren sogar eine höhere Stabilität und Steifigkeit. Nachteil ist jedoch die starke Zersetzung durch den Säureanteil. Schön zu sehen ist dies vor allem bei alten Zeitungen, die schon nach kürzester Zeit vergilben und nach ein paar Jahrzehnten zerfallen.

Um dies wenigstens ein paar Jährchen zu verhindern, kann man solch stark säurehaltiger Holzschliffzellulose einfach ein wenig alkalische Pufferung beigeben. Man versucht also die Säure durch eine Lauge etwas zu neutralisieren und kann daher auch bei „billigen“ Passepartoutkartons von säurefreien Produkten sprechen. In einigen Ländern wie z.B. USA wird der Rohstoff für die White-Core Herstellung hauptsächlich aus Altpapier realisiert, da die Verpackungskartonagen dort häufig aus frischem Holzschliff und nicht wie bei uns aus bereits recyceltem Material hergestellt werden. Das Material wird dort aufwändig gereinigt und chemisch gebleicht, damit es seine helle Kernfarbe erhält.

Alphazellulose (hochwertige Einrahmungsqualität / Konservierungsqualität - Premiumprodukt)


Demgegenüber steht die Zellulose, die als sogenannte Alphazellulose bezeichnet wird. Hier wird im Gegensatz zum Holzschliff die Zellulose nicht mechanisch, sondern chemisch gewonnen.

Dies führt auf der einen Seite zu einem stark reduzierten Ergebnis mit einem Ertrag der gerade noch bei ca. 50% liegt, aber auf der anderen Seite erhält man eine Zellulose die nur noch einen äußerst geringen Anteil an Lignin enthält und zusätzlich durch die schonende chemische Gewinnung keine Beschädigungen ihrer Verkettungen aufweist.

Die äußerst geringen Reste an saurem Lignin werden dann wie beim Holzschliff durch Kalziumkarbonat neutralisiert. Hier werden jedoch eher homöopathische Mengen benötigt, da es sich bereits um einen hochreinen Grundstoff handelt. Dieser Rohstoff wird nun durch Zufügung von alkalischen Leimen zu einem klassischen Karton mit Stärken von 0,1 bis 0,5 mm für die Passepartout-Herstellung weiterverarbeitet. Mehrerer dieser Lagen werden danach durch eine Aufeinanderlaminierung zu stabilen Bögen von 1mm bis zu 3mm verklebt. Bei diesem Prozess können dann ebenfalls verschiedenfarbige Oberflächenpapiere mit entsprechenden Gegenzugpapieren auf die Bögen aufgeleimt werden. Danach hätte man dann den klassischen, farbigen Passepartoutkarton.

Diese Kartons eignen sich hervorragend für konservatorische Einrahmungen, da sie durch die Entfernung von Lignin und Alaun mit der zusätzlichen Alkali – Pufferung praktisch keine relevanten Schadstoffe mehr aufweisen und über eine außerordentlich lange Lebensdauer von weit über 100 Jahren verfügen.

AlphaUVplus® ist zu 100% aus hochreiner Alphazellulose.




Probleme bei der Zertifizierung durch FSC und PAT (Photo-Aktivity –Test)

fsc

Während die Alphazellulose problemlos als FSC zertifizierter Rohstoff erhältlich ist, ergeben sich bei der Zertifizierung der Oberflächenpapiere größere Probleme. Jeder Passepartout-Hersteller benötigt eine möglichst breite Palette an Farbnuancen. Daher ist er gezwungen viele verschieden eingefärbte Papiersorten einzukaufen und zu lagern. So einfach auf der einen Seite die Papierherstellung an sich ist, so gewaltig sind dann aber im Gegensatz die industriellen Voraussetzungen. Große Papierbäder müssen eingefärbt werden und enorme maschinelle Prozesse sind nötig, um qualitativ hochwertige Papiersorten herzustellen. Daher benötigen die meisten Papierfabriken oft Mindestmengen von ca. 6 Tonnen um eine bestimmet Papiersorte herstellen zu können. Bei einem dünnen Papier mit ca. 150 gr. / qm bedeutet dies also dann eine Mindestabnahme von 40.000 qm oder bei einer Bogengröße von 100 x 80 cm bei Passepartouts eine Abnahme von 50.000 Bögen Papier.

Nun kann sich ja jeder denken, dass auch der größte Passepartout-Hersteller bei vielen Farben, die er im Programm vorhält, bei manchen noch nicht einmal 500 Stück / Jahr verkaufen kann. Daher bedeutet ein Einkauf von 6 Tonnen Papier oftmals, dass diese Menge dann für die nächsten 50 Jahre reicht. Vor 20 Jahren interessierte sich aber noch niemand für FSC. Die Lager bei vielen Herstellern sind jedoch noch voll mit Ware die von dieser Zeit stammt. Darüber hinaus sind die Papierhersteller über die gesamte Welt verteilt. Und kaum ein Papierproduzent stellt hunderte verschiedene Farben her. Daher wäre es äußerst schwierig ein Passepartout-Programm mit ca. 250 verschiedenen Farbtönen als FSC zertifiziertes Programm aufzustellen. Dasselbe gilt für die Zertifizierung nach PAT. Auch hier müsste durch den Einsatz der verschiedenen Oberflächenpapiere jede einzelne Farbe getestet werden. Dies wäre äußerst aufwändig und sehr teuer.


Da wir bei AlphaUVplus® keine Oberflächenpapiere verwenden, sondern einen direkten, hauchdünnen Farbauftrag realisieren, ist das komplette Programm sowohl FSC als auch PAT zertifiziert.


Probleme des Ausbleichens, der Farbharmonie und Reproduzierbarkeit

Oberflächenpapiere haben gleich mehrere Probleme. Zunächst das Problem des Ausbleichens der Farben. Je günstiger der Einkauf realisiert wird, desto mehr kommen Farbpigmente bei der Papierherstellung zum Einsatz, die meist keine 4 Wochen der Sonneneinstrahlung standhalten. Hochlichtechte Farbpigmente sind sündhaft teuer und Oberflächenpapiere mit solchen Pigmenten kosten meist ein vielfaches. Der Test ist einfach und kann von jedem ausgeführt werden. Nehmen sie einen Abschnitt ihres Passepartout-Kartons, decken sie ihn zur Hälfte mit einem anderen Karton so ab, daß nur noch ein Teil sichtbar ist und stellen sie den Karton dann an ein Fenster an der Südseite. Nach 4-6 Wochen ( natürlich mit Sonne ) nehmen sie den Abdeckkarton weg und vergleichen die beiden Flächen. Bei hochwertiger Pigmentierung sollte jetzt kein Unterschied sichtbar sein. Sie werden jedoch erstaunt sein, wie manche Kartons schon nach dieser kurzen Zeit fast völlig ihrer Farbe beraubt sind.

Das nächste Problem ist die Farbharmonie. Während jeder Farbhersteller versucht, seine Farben in harmonisch stimmigen Werten zu produzieren, ist dies bei der Papierherstellung nahezu ausgeschlossen. Zum einen gibt es keinen Papierproduzenten, der hunderte an Farbnuancen herstellen könnte und zum anderen ist es kaum möglich mit Pigmenten einen Papierbrei so einzufärben, dass er im Zusammenwirken mit anderen Papiersorten irgendeiner Farbharmonie entsprechen würde. In der Praxis ist es einfach so, dass 250 verschiedene Oberflächenpapiere von 30 oder 50 Papierproduzenten stammen. Die eingesetzten Farbpigmente treffen dann bei den unterschiedlichsten Produktionen auch noch auf sehr unterschiedliche Papierzusammenmischungen. Eine Herstellung von farbharmonischen Werten ist damit definitiv zu 100% ausgeschlossen.

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Man muß sich dies einfach so vorstellen, als nähme man die Farben eines Wasserfarbenkastens und rühre die mit verschiedenen Mengen an Wasser an, um sie danach auf ganz unterschiedliche Kartons und Papiere aufzupinseln. Die dabei entstehenden Farben haben nun natürlich nichts mehr von der Farbharmonie der reinen Pigmente die im Farbkasten zu sehen sind. Selbst die Reproduzierbarkeit ist kaum machbar. Wurde ein Farbton vor 10 Jahren hergestellt und soll nun für eine neue Bestellung wieder reproduziert werden, so ist dies technisch kaum möglich, da sich die Inhaltsstoffe im Papierbrei nie zu 100% gleichen. Wie viel Lignin war im Rohstoff? Wie stark musste gepuffert werden? Von welchen Rohstoffen ( Bäumen ) stammt die Zellulose? Also endlos viele Komponenten, die nicht zu 100% beherrschbar sind. Daher sind Farbabweichungen bei Folgeproduktionen unausweichlich. Dies bedeutet dann auch, dass alle Musterwinkel der vergangenen Produktionen keine exakten Farbwerte mehr darstellen und es beim Kunden zu Irritationen führen kann.


AlphaUVplus® besteht nur aus reiner Alphazellulose mit einem hauchdünnen echten Farbauftrag. Daher sind diese Produkte hochlichtecht, absolut farbharmonisch und jederzeit reproduzierbar.


Verarbeitung

Oberflächenpapiere haben scheinbar den Vorteil, dass sie gegenüber einer homogenen Farbfläche im Umgang zunächst unempfindlicher erscheinen. Bei näherer Betrachtungsweise ist dies jedoch nicht mehr ganz so.

Sind durch den unsachgemäßen Umgang mit der empfindlichen Ware Kratzer oder Schleifspuren auf der Sichtfläche, so fallen diese bei den Farbflächen zunächst stärker ins Auge als dies bei Papieroberflächen der Fall ist. Hält man jedoch die Papieroberfläche gegen das Licht, so sieht man auch hier sofort die Kratzer oder Schleifspuren. Nicht so stark wir bei den Farboberflächen, jedoch auch nicht mehr verkäuflich.

Bei einer Papieroberfläche gibt es nun keinerlei Möglichkeit die Verletzungen ungeschehen zu machen. Jeder Versuch mit Radiergummi, weichen Tüchern oder sonstigen Reparaturmaßnahmen führt unweigerlich zu noch größerem Unheil. Auch Verschmutzungen auf den Papieroberflächen lassen sich auf keinen Fall mehr beseitigen. Werden die Papieroberflächen auch noch so vorsichtig mit feuchten Reinigungsmitteln abgewischt, abgetupft oder irgendwie behandelt, so führt dies unweigerlich ins Chaos. Selbst ein vorsichtiges Abbürsten von Staub ist meist nicht möglich.

Hier trumpfen nun die vermeintlich empfindlichen Farboberflächen des AlphaUVplus® Programms voll auf. Dreck, Staub oder selbst ein Kaffeefleck sind kein Problem. Da wir echte Farboberflächen herstellen, sind diese problemlos mit feuchten Tüchern oder sogar mit schonenden Reinigern abwaschbar. Natürlich sieht man danach oftmals gegen Licht betrachtet noch leicht die Reinigungsspuren. Je dunkler der Farbton, desto schlimmer die Empfindlichkeit. Aber da es sich ja um echte Farbaufträge handelt, sind diese dann einfach weiter zu bearbeiten. Reinigungsspuren, Kratzer oder Schleifspuren lassen sich einfach mit einem Schleifflies ( Mindestkörnung 1500 oder feiner ) aus polieren. Dies funktioniert selbst bei wirklich groben Kratzern. Natürlich muss dies dann vollflächig durchgeführt werden.


Also auch hier trumpft das AlphaUVplus® Programm, trotz der vermeintlich empfindlicheren Oberfläche.




Das einzigartige Farbkonzept

AlphaUVplus® bietet eine vielfältige Auswahl an Farben und ein einzigartiges, schlüssiges Farbkonzept.

  • Einteilung in Farbgruppen
  • Je sieben Farbabstufungen pro Farbgruppe – Verlauf von dunkel nach hell
  • Die Intensität der Farbabstufungen verläuft in allen Farbgruppen gleich
  • Sonderfarben nach dem NSC-Farbsystem sind möglich

Beispiel einer Farbgruppe

  • Die Benennung der Farben verläuft in allen Farbgruppen gleich
  • Name der Farbgruppe z.B. Polar
  • Nummer der Farbabstufung von 11 (dunkelster Ton) bis 18 (hellster Ton)

AlphaUVplus